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Wenn jemand gänzlich mittelos ist oder ein sehr geringes Einkommen hat, kann er einen sog. "Beratungshilfeschein" bekommen. Das ist wie ein Gutschein, den Sie bei der Schuldnerberatung einlösen können.

Mit diesem Schein können Sie dann eine Schuldnerberatungsstelle beauftragen und die Kosten, die entstehen, werden von der Staatskasse bezahlt.

Den Beratungshilfeschein bekommen Sie bei der sog. "Rechtsantragstelle" beim Amtsgericht. Vorher muß man noch herausfinden, welches Amtsgericht für den eigenen Wohnsitz zuständig ist. Das geht am besten online bei www.jusline.de mit der Gerichtssuche.

Mitbringen müssen Sie auf auf jeden Fall

- viel Geduld, da meistens sehr viel los ist,
- die letzte Gehaltsabrechnung oder Rentenbescheid oder ARGE-Bescheid
- den Mietvertrag

Wenn jetzt nichts mehr schiefgeht, stellt der Rechtspfleger Ihnen dann diesen Beratungshilfeschein aus, nachdem er noch ein paar weitere Fragen gestellt hat. 

Lassen Sie sich auf gar keinen Fall einfach wegschicken, wenn Sie keinen Beratungshilfeschein bekommen. Lassen Sie sich in diesem Fall einen schriftlichen Beschluss geben, in dem drin steht, warum Sie die Beratungshilfe nicht bekommen. Gegen diesen Beschluss können Sie dann "Rechtsmittel" einlegen, wenn Sie der Meinung sind, das Sie ungerecht behandelt worden sind.

Ihnen entstehen dann für die gesamte Schuldenbereinigung lediglich Kosten in Höhe von EUR 15,00, die im Termin dann direkt bezahlt werden. Und dann kanns auch schon losgehen und wir können mit der Arbeit starten.